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COPD: Neuer Therapieansatz vorgestellt

Forschende des Helmholtz Zentrum in München haben einen neuen Therapieansatz bei chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) vorgestellt, berichtet jetzt der Lungeninformationsdienst.

Copd.

Forschende des Helmholtz Zentrum in München haben einen neuen Therapieansatz bei chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) vorgestellt, berichtet jetzt der Lungeninformationsdienst.

Im Fachjournal “Nature” erläutern die WisschenschaftlerInnen einen Ansatz, mit dessen Hilfe Schäden am Lungengewebe verhindert werden konnten und das Gewebe sich regenerierte. Durch das Blockieren von Signalwegen des Lymphotoxin-Beta-Rezeptors eines Mausmodells, dessen Lunge COPD-typische Zellveränderungen zeigte, konnte das Absterben von Lungenzellen verhindert werden.

Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sei es nun, einen Lymphotoxin-Beta-Rezeptor-Blocker zu entwickeln, um Entzündungen und den Zelltod von Lungenzellen zu verhindern, so der Lungeninformationsdienst. Ob die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind, müssten weitere Untersuchungen zeigen.

Foto: Adobe Stock/BillionPhotos.com